Dreikönigsüberraschung: Gleichheit macht glücklich(er)

Liebe FreundInnen, Amts- und WürdenträgerInnen, liebe LeserInnen.

 
Vorbemerkung des Datenschutzbeauftragten von Germanys next Bundeskabinett und Persönlichen Beraters der Germany’s next Miezekanzlerin in Germanys next Bundeskabinett:


 
Eine Meldung, die via Sixtus auf Twitter zu mir kam. Auch wenn ich nicht allen Aussagen dieses Artikels zustimmen kann – interessant ist er trotzdem.
 
 

Gleichheit macht glücklich

 
 
Einen verblüffenden Schluß konnten britische Wissenschaftler aus einer Langzeitstudie ziehen.

 
 
Wie im Online-Flyer der Neuen Rheinischen Zeitung vom 6. Januar 2011 zu lesen ist, fanden die Wissenschaftler «… heraus, was Wachstumsapostel vom Glauben abfallen lässt: Nicht der vom Wirtschaftswachstum abhängige absolute materielle Wohlstand eines Landes ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden von dessen Bevölkerung entscheidend, sondern: Der Grad der Ungleichheit in einer Gesellschaft.»

 
 
Besonders interessant finde ich diese Sätze: «Ungleichheit heizt den Konsumismus an und fördert Gewaltbereitschaft.»
 
«Zu diesen Auswirkungen
[der größeren Ungleichheiten, Anm. vom DSB des GnBK] zählen u.a. größeres Misstrauen, vermehrtes gegenseitiges Abchecken, schärfere Status-Konkurrenz und stärkeres Verlangen nach Kontrolle». [Hervorhebung ebenfalls von mir.]

 
 
Aha. Da haben wir es . Zensursula und Stasi 2.0 lassen grüßen. Denn unsere Politiker setzen genau das um: stärkeres Verlangen nach Kontrolle (vor allem durch die Privilegierten oder diejenigen, die sich dafür halten).

 
 
Vielleicht versteht jetzt der eine oder andere Leser besser, woher diese Überwacheritis kommt – und warum es daher notwendig ist, seine eigenen Daten zu schützen und nicht vorschnell preiszugeben.

 
 
Die Aussage „Wer nichts getan hat, hat nichts zu verbergen“ stimmt so nämlich nicht. Denn jede und jeder haben etwas getan, nämlich eingekauft, sich hier oder dort aufgehalten, dahin oder dorthin bewegt, sich hierzu oder zu anderem geäußert.

 
 
Was aus diesen Dingen für Schlüsse gezogen werden können, sehen alle die, die ihre Selbstauskunft bei der Schufa oder anderen “Agenturen” mit Verstand betrachten.

 
 
In diesem Sinne: Liberté, égalité, fraternité!

 
Der DSB von GnBK – Germanys next Bundeskabinett und Persönlicher Berater der Germany’s next Miezekanzlerin
und PimPH (Paktikant im Pink House)

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4 Kommentare

Eingeordnet unter GnBK, Sogenannte Realpolitik

4 Antworten zu “Dreikönigsüberraschung: Gleichheit macht glücklich(er)

  1. Lieber Emil,

    interessant, was Du da postest. Ich denke, dies wird 2011 ein wichtiges Thema werden. Im Dezember lief ja in der ARD die großartige Serie ‚Alpha 07‘. Vielleicht hast Du davon gehört bzw. sie sogar gesehen.

    http://www.alpha07.de/

    Noch diese Woche kannst Du alle Folgen in einem Stück in der ARD-Mediathek ansehen. Unbedingt empfehlenswert!!!
    http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=6155658

    Ich werde bei FB einen Link zu diesem Blog setzen. Mal schauen, wie die Resonanz ist.

    LG,
    Renate

  2. Interessant; natürlich rührt das an die religiösen Paradigmen des kapitalistischen Glaubenssystems von Konkurrenz als Motor gesellschaftlicher Entwicklung….mal sehen, wie der ewige Kampf zwischen Wissenschaft und Religion von dieser Erkenntnis gewinnt…

    • Auch eine interessante Idee, die Bezeichnung als Glaubenssystem – leider hat es wesentlich realere Auswirkungen als ein Glaubenssystem.

      Ich bleibe beim Prinzip Hoffnung diesbezüglich.

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