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Schnüffelerlaubnis

Bestandsdaten

Vorbemerkung des Datenschutzbeauftragten von Germanys next Bundeskabinett und Persönlichen Beraters der Germanys next Bundeskanzlerin in Germanys next Bundeskabinett:


Ich bin noch lange nicht paranoid genug, um mir wirklich vorstellen zu können, was für Polizei & Co. alles Bestandsdaten sind.

Auch PIN für Telefon und Bankkonto gehören dazu

So langsam begreifen die Menschen, daß sie sichere Paßwörter benutzen müssen. Solche, die nicht einfache Worte sind, sondern auch Zifferns und Sonderzeichen enthalten. So etwas wie » Rhe$u§k0b07d « oder » m4A6r9T0i5n « (da hab ich doch meinen Namen mit meiner PIN gemischt).

Aber das alles zählt jetzt nichts mehr. Na gut, bald nichts mehr. Der Bundestag beschloß das Gesetz zur einfachen Identifizierung von Personen im Internet bereits im März (Netzpolitik.org berichtete darüber).

Und dank Netzpolitik habe ich jetzt auch vom Bündnis gegen das Bestandsdatenschnüffelgesetz aus dem Piratenumfeld gehört (BDA-Protestwiki, lkesenswert!) und das Video gesehen.

 

 

Und nun? Noch länger ignorieren? Etwas unternehmen?

Zumindest genauer nachdenken über das, was im Netzt gespeichert bleibt.


Es wird wohl inkrafttreten, dieses Gesetz …

Der DSB von GnBK – Germanys next Bundeskabinett und Persönlicher Berater der Germanys next Bundeskanzlerin
und PimPH (Paktikant im Pink House)

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Erinnern – und für die Zukunft?

Vorbemerkung des Datenschutzbeauftragten von Germanys next Bundeskabinett und Persönlichen Beraters der Germany’s next Miezekanzlerin in Germanys next Bundeskabinett:


Diesmal bitte ich wirklich um Hilfe bei der Begriffsfindung.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Amtsträgerinnen und Amtsträger und alle anderen Leserinnen und Leser.

Zum wiederholten Male muß ich euch eine Frage stellen, auf die mir selbst keine mich auch nur annähernd befriedigende Antwort einfällt.

«Erinnern» betrifft Vergangenes. Wie nennt man das, was die Zukunft (nicht wertend wie z.B. «befürchten» oder «hoffen») betrifft?

Für mich ist der Begriff «erinnern wirklich neutral. Er wertet das, was geschah, nicht; das tun erst die Beifügungen wie unangenehm, angenehm, schön etc. Heute allerdings wurde ich durch einen Status von Ingrid – bzw. bei meiner Reaktion darauf, mit der ich mich auf etwas in der Zukunft sicher Eintretendes bezog – auf das Fehlen eines passenden deutschen Wortes gestoßen, das sich – wie eben «erinnern» auf die Vergangenheit – auf die Zukunft anwenden läßt.

Nein, «hoffen» und «befürchten» sind wertende Worte, «erwarten» paßt nicht wirklich, «visionieren» trifft es wie «träumen» auch nicht. Weil ich ja weiß, daß es eintrifft, und ich nicht darauf warte. Ich zermartere mir das Hirn darüber und finde keine Lösung.

Helft mir doch bitte: Welcher Begriff, welches Verb also wäre angebracht / angemessen? Ich hoffe nicht, ich befürchte nicht, ich sehe nicht vorher, ich träume nicht, ich visioniere nicht, und ich erwarte nicht – oder vielleicht doch? Auf die Vergangenheit wende ich „erinnern“ an, was benutze ich für den gleichen Vorgang die Zukunft betreffend?


So fragte ich einst – und noch heute such‘ ich nach dem Wort …

Der DSB von GnBK – Germanys next Bundeskabinett und Persönlicher Berater der Germany’s next Miezekanzlerin
und PimPH (Paktikant im Pink House)


Dieser Blog wurde zuerst am 07. Mai 2010 im damaligen sozialen Netzwerk Myspace veröffentlicht. Er gehört noch immer zu einem interaktiven Kunstwerk, genannt “Germanys next Bundeskabinett”, zu welchem auch dieser Blog des DSB & PimPH gehört. Die zum Ursprungspost vorhandenen Kommentare habe ich aus urheberrechtlichen Gründen nicht hierher transferiert.
Der Emil

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Fragen aus dem Familienministerium

GnBK: Das Sofort nach dem Jetzt

Vorbemerkung des Persönlichen Beraters der Familienministerin & Germany's next Vize-Kanzlerin Einfach Heike in Germanys next Bundeskabinett:

„Haben wir vergessen, was Lebenszeit bedeutet?“

Vor einiger Zeit quälte ich mich mit einer Arbeit, die ich mir selbst eingebrockt hatte mit einer uneinhaltbaren Zusicherung – und nie wieder möchte ich solchen Druck erleben!

Es war nicht wie sonst: Denken, Hinschreiben, Fertig. Es war anders. Und trotzdem eine ungewöhnliche Erfahrung, die ich nicht machen wollte, aber nun auch nicht mehr missen mag.

Jetzt weiß ich, daß sich auch ein Lebenskünstler unter Druck setzen kann. Zeigt das nicht einmal mehr, daß die “Jetzt – Und – Sofort – Oder – Spätestens – Bis – Zum – Termin”-Lebensweise eine dem eigentlichen Menschen eher nicht angemessene ist? Sondern eine, die am Glück, an der Zufriedenheit mit dem Leben (und nicht mit dem Erreichten!) gemessen, eher kontraproduktiv ist?

“Aber bis dann und dann muß das und das erledigt sein!” Wieso? Weil Andere uns das so vorschreiben. Ist das ein eigenes, selbstbestimmtes Leben? Oder werden wir da gelebt – wird unser Leben da von Anderen dirigiert? Und wenn wir “gelebt werden”: Warum lassen wir das zu? Hilft das bei der Erfüllung irgendwelcher Aufgaben oder Wünsche?


Kam das Sofort vor dem Ständig erreichbar oder danach? Sind wir weniger wert, wenn wir nicht zu jeder Zeit erreichbar sind und nicht sofort ans andere Ende der Welt kommen können?


Ist der Mensch nicht mehr in der Lage, in Zeiträumen zu leben? Geht es nur noch in dem Sofort nach dem Jetzt, nicht mehr im Jetzt?

Ich soll nur noch von einer Situation in die nächste hetzen, habe keine Zeit mehr zum verarbeitenden Innehalten und zum tatsächlichen Genießen? Dazu habe ich keine Lust. Bringen wir unseren Kindern wieder bei was es heißt, Zeit zu haben und nicht nach Terminen zu hetzen. Egal, ob wir Alleinerziehende, kinderlose Alleinerziehende, Polygamisten oder was auch sonst sind. Sogar wir Politiker sind dazu verpflichtet!

Der Datenschutzbeauftragte von Germanys next Bundeskabinett und Persönliche Berater der Familienministerin & Germany’s next Vize-Kanzlerin Einfach Heike


Dieser Blog wurde zuerst am 14. Juli 2009 im damaligen sozialen Netzwerk Myspace veröffentlicht. Er gehört noch immer zu einem interaktiven Kunstwerk, genannt “Germanys next Bundeskabinett”, zu welchem auch dieser Blog des DSB & PimPH gehört. Die zum Ursprungspost vorhandenen Kommentare habe ich aus urheberrechtlichen Gründen nicht hierher transferiert.
Der Emil

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